EMERGE

Für Wirksamkeit, die berührt

19. - 26. Juni 2026

Freie Feldlage Harzgerode

EMERGE ist ein mehrtägiges Festival.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Räumen für Begegnung.
Wir nutzen Bewegung, Kunst und neue Ideen.
Wir wollen neue Arten von Wirksamkeit entwickeln.
Wir handeln spielerisch, kreativ, tanzend und manchmal unbequem.

EMERGE gibt keine fertigen Lösungen.
Es ist ein Raum, um alte Gewohnheiten zu hinterfragen.
Es ist ein Ort, um Neues auszuprobieren.
Wir üben, anders zu handeln.
Wir achten auf Beziehung, Verantwortung und Lebendigkeit.

Wer ist eingeladen?

EMERGE ist für alle Menschen.
Für Menschen, die handeln wollen, ohne andere zu verletzen.
Für Menschen, die Politik und persönliche Themen verbinden.
Für Menschen, die Zärtlichkeit als Kraft sehen.
Für Menschen, die spüren: etwas anderes ist möglich.
Nicht als Traum. Sondern als gelebte Handlung.

Fragen, die wir stellen

Wir fragen nicht nur: Was tun wir?
Wir fragen auch: Wie tun wir es?

Wie handeln wir, ohne auszubrennen?
Wie stören wir, ohne zu spalten?
Wie hören wir zu, bevor wir sprechen?

Unser Ansatz

EMERGE ist ein Experiment.
Wir wollen alte Geschichten verändern.
Wir wollen neue Wege finden, die Welt zu gestalten.
Es gibt sechs Pfade. Sechs Arten, die Welt zu berühren und zu erleben.

Wer sollte teilnehmen?

EMERGE ist für Menschen, die glauben:

Aktivismus braucht ein Update.
Neue Wege kann man nicht allein finden.
Verbundenheit kann eine politische Kraft sein.
Wirksamkeit braucht Liebe und Handlung.

„Was wäre, wenn die Art und Weise, wie wir auf die Krisen reagieren, Teil der Krisen selbst ist?“

– Báyò Akómoláfé

EMERGE hat kein festes Ziel.
EMERGE ist kein fertiges Konzept.

EMERGE bedeutet: etwas entsteht.
Es entsteht, wenn wir innehalten, zuhören und in Beziehung treten.

EMERGE steht für Handeln, das nicht geplant ist.
Es entsteht aus unserem Körperwissen, aus Verbundenheit und aus der Bereitschaft, nicht alles zu wissen.

In einer Zeit des Wandels lädt EMERGE ein, Wirksamkeit neu zu erfahren.
Wir handeln weniger aus Druck und mehr aus Resonanz.

Post-Aktivismus bedeutet für uns:

Aktivismus nach dem Burnout.
Aktivismus nach der Illusion von Kontrolle.
Aktivismus nach der Trennung von Innen und Außen.
Aktivismus nach der Idee, dass Druck Veränderung bringt.
Aktivismus nach der Geschichte von Held:innen und Gegner:innen.

Post-Aktivismus ist:

Verkörpert, nicht nur zur Show.
Zuhörend, nicht überredend.
Beziehungsbasiert, nicht nur auf Ziele fokussiert.
Rituell, kreativ und spielerisch.
Offen für Trauer, Nicht-Wissen und Aufhören.

Das Konzept

EMERGE besteht aus fünf verschiedenen Teilen.

Die Pfade

Die Pfade sind das Herzstück des Festivals.

In den sechs Pfaden lernen wir neue Haltungen und Praktiken.
Diese helfen uns, neues Handeln zu entwickeln.

Jeder Pfad läuft mit einer festen Gruppe von etwa 20 Menschen.
Jeder Pfad hat 5 Einheiten.
Die Einheiten finden über die Woche verteilt statt.

Jeder Pfad wird von 1 oder 2 Personen geleitet.
Sie haben eine bestimmte Sicht auf das gemeinsame Thema.

Bei der Anmeldung wählst du einen Pfad aus, den du machen möchtest.

… die Pfade werden gerade noch ausgearbeitet. Bald findest du hier mehr dazu.

Tagesstruktur

Weaving Space

The Weaving Space ist der Ort, an dem sich die Pfade treffen.

Hier kommen verschiedene Perspektiven zusammen.
Die Menschen teilen, spiegeln und verbinden ihre Sichtweisen.

Wir schauen, was wir gemeinsam haben und wo es Unterschiede gibt.
Wir lernen voneinander.
Wir widersprechen uns.
So entstehen neue Einsichten.

Collective Space

Im Collective Space achten wir darauf, was zwischen uns passiert.

Wir schauen auf unser Leben im Camp.
Dazu gehören Reibungen, Konflikte und offene Fragen.

Der Collective Space ist ein gemeinsamer Raum.
Hier können wir uns selbst kritisch, aber freundlich reflektieren.

Abendprogramm

… mehr dazu bald

Schwarmzeiten

Während des Festivals laden wir dich ein, in einer kleinen festen Gruppe zu sein.
Wir nennen diese Gruppe deinen Schwarm.

Im Schwarm kannst du teilen, was dich bewegt.
Du hast dort einen sicheren Ort.

Die Schwarmzeiten sind Teil des Festivals.
Sie geben dir Zeit für Verbindung und zum Verarbeiten von Erlebnissen.

Sich mitzuteilen und gehört zu werden ist ein wichtiges menschliches Bedürfnis.
In den Schwärmen wollen wir das üben und unterstützen.

Zusätzlich gibt es drei offene Spaces.
Sie haben jederzeit geöffnet und einen festen Ort.

Awareness Space

Der Awareness Space ist ein Ort für Fürsorge, Unterstützung und Ruhe.

Hier findest du immer Menschen, an die du dich wenden kannst.
Zum Beispiel, wenn dir etwas zu viel wird, Grenzen überschritten wurden oder du Begleitung brauchst.

Du kannst dich jederzeit zurückziehen.
Du kannst die Tür schließen, wenn es dir zu laut oder unruhig ist.

Der Awareness Space ist ein Teil unseres Verständnisses von Verantwortung, Beziehung und gelebter Achtsamkeit.

Das Awarenessteam wird koordiniert von:

Ananada Louka

Ananda Louka
(keine / gemischte Pronomen)

Art Space

Kunst ist Ausdruck jenseits von richtig oder falsch.
Kunst ist nicht nur schwarz oder weiß.

Kunst kann zeigen, was sonst oft übersehen wird.
Zum Beispiel Dinge zwischen festen Regeln und Strukturen.
Das passiert, wenn wir aufmerksam zuhören.

Kunst kann berühren.
Kunst kann verwirren.
Kunst kann zum Lachen bringen.

Manche Kunst wirkt unsinnig.
Genau darin liegt ihre besondere Kraft.

Kunst ist nicht dazu da, die Welt schnell zu reparieren.
Kunst zeigt Brüche und kleine Besonderheiten.
Diese passen oft nicht in feste Kategorien.

Der Art Space ist ein Raum für den Ausdruck aller Menschen.
Wir sind dort nebeneinander und miteinander.

Im Art Space gibt es:

– freien Zugang zu jeder Zeit
– Materialien zum Ausprobieren und Spielen
– Workshop-Angebote

Der Art Space wird gehostet von:

Lin

Lin (keine / sie)

Kids Space

Kids Space

Im Kids-Space können Kinder spielen, toben und kreativ sein.
Sie können mit Farben, Formen und Materialien experimentieren.

Während der Kinderbetreuung ist immer eine Betreuungsperson da.
Die Kinder können diese Person um Hilfe bitten.
Die Betreuungsperson spielt mit den Kindern und passt auf sie auf.

So können Eltern oder Bezugspersonen auch einmal loslassen.
Kinder haben bei uns einen sicheren und geschützten Ort.

Freie Feldlage Harzgerode

Das Festival findet auf dem Gelände der freien Feldlage Harzgerode statt.

Es liegt mitten im Harz, umgeben von Wäldern und Wiesen.
Hier gibt es viel Platz.
Wir können laut sein oder leise.
Wir können wild sein oder verspielt.

Das Gelände hat schon andere Festivals veranstaltet, zum Beispiel Move Utopia.
Es ist ein Ort, an dem sozial-ökologischer Wandel gelebt wird.

Freie Feldlage Harzgerode

Das Festival findet auf dem Gelände der freien Feldlage Harzgerode statt.

Es liegt mitten im Harz, umgeben von Wäldern und Wiesen.
Hier gibt es viel Platz.
Wir können laut sein oder leise.
Wir können wild sein oder verspielt.

Das Gelände hat schon andere Festivals veranstaltet, zum Beispiel Move Utopia.
Es ist ein Ort, an dem sozial-ökologischer Wandel gelebt wird.

Wichtiges vor Ort

Viele Menschen und Gruppen wollen die Welt verändern.
Zum Beispiel durch:

Gemeinschaftsprojekte oder Solawi gründen

Mit Menschen arbeiten, die Flucht oder Gewalt erlebt haben

Plastikfrei einkaufen

Komposttoiletten bauen

Eigene Traumata bearbeiten oder meditieren

Protestaktionen oder Demos organisieren

Oft leben diese Gruppen nebeneinander.
Es gibt Klischees und Missverständnisse.
Manchmal entstehen dadurch Konflikte.

Wir möchten alle Gruppen einladen.
Wir wollen, dass sie sich verstehen und voneinander lernen.
So können wir gemeinsam für ein gutes Leben für alle arbeiten.

Wir wünschen uns einen Raum, in dem Menschen sich fallen lassen können.
Ein Raum, in dem Begegnung möglich ist und Erlebnisse wirken können.

Wir laden Menschen jeden Alters ein.
Wir laden Menschen jeden Geschlechts und jeder Herkunft ein.
Wir laden Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung ein.
Wir laden BIPoC-Menschen (Black, Indigenous, People of Colour) ein.
Wir laden alle Queers und Allies ein.
Wir laden auch Kinder und Familien ein.

Wir wollen keine Diskriminierung:

Sexismus

Rassismus

Queerfeindlichkeit

andere Formen von Diskriminierung

Wir wissen: Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir vieles davon gelernt haben.
Wir sind alle noch dabei, diese Dinge wieder zu verlernen.

Wir wollen keinen Konsum von Alkohol, Cannabis oder anderen bewusstseinsverändernden Substanzen.
Wenn du diese Substanzen aus gesundheitlichen oder medizinischen Gründen brauchst, kontaktiere uns bitte vorher.

Wir setzen uns ein für:

Ein solidarisches, nachhaltiges und hierarchiefreies Miteinander.

Respektvolle, achtsame, herzliche und wertschätzende Kommunikation, mit Worten und ohne Worte.

Selbst-reflektierendes Denken und Handeln.

Das Respektieren von Grenzen – der eigenen und der Grenzen anderer Menschen.

Du kannst auf verschiedene Arten schlafen:

Auf dem Zeltplatz in deinem eigenen Zelt

Auf dem Campervan- oder Busplatz in deinem Auto oder Bus

Im Mehrbettzimmer

Im Einzelzimmer

Der Großteil des Festivals findet draußen statt.
Alle Spaces haben ein Dach.

Es gibt Duschen und Toiletten/Komposttoiletten draußen und drinnen.

Es gibt ein Küchenteam.
Es bereitet drei vegane Mahlzeiten pro Tag zu.

Wir alle helfen mit beim Schneiden und Vorbereiten.
Die Schichten werden vor Ort geplant.

Bitte gib deine Unverträglichkeiten schon bei der Anmeldung an.

Eigenes Geschirr musst du nicht mitbringen.
Eine eigene Tasse oder Trinkflasche ist aber hilfreich.
Es gibt Stellen zum Auffüllen von Leitungswasser.

Auch Kinder sind herzlich eingeladen.
Alle Kinder, die mitreden wollen, haben bei uns einen besonderen Platz.
Sie können ihren Eltern oder Bezugspersonen bei wichtigen Fragen helfen.

Während der Workshop-Zeiten gibt es Kinderbetreuung.
Während des gesamten Festivals gibt es einen Kids-Space.

Wir möchten, dass wir wieder lernen, gemeinsam für Kinder da zu sein.
Wir möchten verantwortungsvoll auf sie achten.
Wie das gehen kann, erklären wir an den Anreisetagen und geben Tipps.

Alle Veranstaltungszelte und Räume sind ohne Treppe erreichbar.
Um in die Zelte zu kommen, muss man über Wiesen gehen.

Die Türen der Gebäude öffnen sich nicht automatisch oder per Schalter.

Es gibt eine ebenerdige Toilette draußen.
Diese Toilette ist für Rollstuhlfahrende zugänglich.

Nach Erfahrungsberichten ist es möglich, mit dem Rollstuhl an den Veranstaltungen auf der Freien Feldlage teilzunehmen.
Es ist aber sehr hilfreich, wenn mindestens eine weitere Person dabei ist, die unterstützen kann.

EMERGE findet hauptsächlich auf Deutsch statt.
Einige Pfade oder Workshops sind auf Englisch.
Diese sind extra gekennzeichnet.

In allen Formaten auf Deutsch können wir eine Flüster-Übersetzung anbieten.
So können alle Teilnehmenden folgen.

Hunde sind willkommen.
Auf dem Gelände müssen sie an der Leine bleiben.

Wir leben in einer Welt, in der Menschen Gewalt erfahren.
Diese Gewalt kann psychisch, verbal oder körperlich sein.

Oft muss jede Person selbst damit umgehen.
Wir wollen Gewalt und Diskriminierung nicht nur als individuelles Problem sehen.
Sie sind Teil einer schädlichen, von Menschen gemachten Kultur.

In dieser Woche wollen wir achtsam miteinander umgehen.
Du kannst hier gesehen und gehört werden.
Wir achten auf deine Erfahrungen und Bedürfnisse.

Unser Awareness Team ist für dich da:

bei Trauma-Triggern

bei Grenzüberschreitungen

bei Diskriminierung

Wir schaffen einen sicheren Raum.
Dabei nutzen wir traumasensible, systemische und transformative Methoden.
Wir orientieren uns immer am Schutzraum jeder einzelnen Person.

Im Sommer ist es warm.
Wir möchten ein paar Regeln zum Thema Oberkörperfreiheit erklären.

Wir träumen von einer Welt, in der Menschen ihre Körper frei zeigen können.
Wir möchten ohne Scham und ohne Sexualisierung leben.
Wir wissen: Wir sind noch nicht dort.
Viele Menschen erfahren noch Schmerzen, Verletzungen oder Sexualisierung.

Wir wollen sichere Räume schaffen.
Dort können sich Menschen entspannen.
Dort können Menschen frei sein und achtsam miteinander umgehen.

Wir wünschen uns, dass wir nackt tanzen und über alte Vorstellungen von Körpern lachen können.
Wir wollen verstehen, wie weiblich gelesene Körper unterdrückt werden.
Wir möchten unsere Privilegien kennen.
Wir wollen ohne Worte merken, wenn jemand „Stopp“ oder „Nein“ sagt.
Wir wollen unsere Grenzen frei aussprechen können.
Und wir wollen, dass diese Grenzen respektiert werden.

Wir sind noch auf dem Weg dorthin.
Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Wir wollen weiter forschen, kreative Lösungen finden und uns emotional austauschen.

Kurz gesagt: Sei achtsam und rücksichtsvoll.
Frage die Menschen um dich herum, bevor du dein Oberteil ausziehst.

Hand in Hand

“All flourishing is mutual.” – Robin Wall Kimmerer, Braiding Sweetgrass

Wir alle helfen zusammen, damit das Festival gelingt.

Jede*r ist verantwortlich für Aufgaben wie:

– Küche und Schnibbelhilfe
– Toiletten und Bäder sauber halten
– Kinderbetreuung
– Awareness-Team
– Shuttle-Dienste
– Einlass am Anreisetag

Wir brauchen auch Menschen für den Aufbau und Abbau.

Aufbau: Anreise am 15. Juni
Abbau: Abreise am 30. Juni

Emerge Festival
Emerge Festival

Was kostet das EMERGE?

Das Festival wird solidarisch finanziert.

Bei der Anmeldung zahlst du 100 € Teilnahmepfand.
Am Ende des Festivals gibt es eine moderierte Beitragsrunde.
Dort bestimmst du, wie viel du insgesamt bezahlen willst.
Du entscheidest nach deinen Ressourcen und Bedürfnissen.
Bitte bring Bargeld dafür zum Festival mit.

Unsere aktuelle Kalkulation zeigt:
Ein durchschnittlicher Beitrag liegt bei 300–450 € pro Person.
Darin sind Unterkunft, Essen und Programm enthalten.
Du kannst trotzdem teilnehmen, auch wenn du weniger zahlen kannst.

Wir wollen gemeinsam ausprobieren, wie wir solidarisch neue Wege gehen können.

Viele Menschen sagen: Geld kann Beziehungen trennen.
Wir zahlen Geld und wollen damit fertig sein.
Das kann befreiend sein, aber auch einsam machen.
Denn wir brauchen einander.

Was passiert, wenn wir Geld nicht als Gegenwert für Leistung sehen?

Wir wollen oft möglichst billig wegkommen.
Das liegt am kapitalistischen Denken: „Achte auf deinen Vorteil.“
Was passiert, wenn wir Geld geben, um Dinge möglich zu machen, die uns wichtig sind?

Wenn du einen Preis bezahlst, bist du Konsument:in.
Wenn du etwas beiträgst, übernimmst du Verantwortung für das Gelingen.

Darum bitten wir dich:

Gib so viel, wie du kannst.

Komm auf jeden Fall zum Festival, auch wenn du nicht viel geben kannst.

Dein Wegbleiben hilft weder dir noch uns.

Wir möchten, dass historische Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung sichtbar werden.
Wir meinen damit: in uns selbst und in der Gesellschaft.
Wir wollen Räume schaffen, um damit zu arbeiten.

Wir möchten besonders Menschen unterstützen, die noch heute Diskriminierung erleben.
Zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder geschlechtlichen Identität.
Diese Menschen sollen sich bei unseren Veranstaltungen sicher, willkommen und gestärkt fühlen.
Außerdem wollen wir den Zugang zu unseren Angeboten erleichtern.

Als Geste für Reparation und Wiedergutmachung ermöglichen wir einigen Teilnehmenden aus stark diskriminierten Gruppen eine kostenfreie Teilnahme.

Wenn das auf dich zutrifft, melde dich bitte per E-Mail bei uns.

Die Beitragsrunde findet am Donnerstag statt.
Donnerstag ist der Tag vor der Abreise.
Die Runde ist am Nachmittag.

Bitte bleibe, wenn möglich, bis dahin vor Ort.

“What we practice at the small scale sets the patterns for the whole system.”

– adrienne maree brown, Emergent Strategy

Emerge Festival

Anreise Infos

Harzgerode ist mit Bus und Schmalspurbahn erreichbar.
Die nächsten Bahnhöfe mit Busverbindungen sind:

Quedlinburg

Sangerhausen

Aschersleben

Von Quedlinburg fahren die Busse unter der Woche jede Stunde.
Am Wochenende fahren die Busse alle zwei Stunden.
Von Sangerhausen fahren die Busse alle zwei Stunden.

Steig an der Haltestelle Harzgerode Bahnhof aus.
Von dort sind es etwa 2 km und 30 Minuten zu Fuß bis zur Freien Feldlage.

Wir organisieren Shuttles von dort zum Festivalgelände.
Die Planung machen wir über eine Telegram-Gruppe:
https://t.me/+Hi9pwcUnnQk1MmFi

Fahre auf der A36 und nimm die Ausfahrt Quedlinburg/Ost.
Dann weiter Richtung Gernrode/Harzgerode.

Das Festivalgelände liegt ca. 2 km außerhalb der Kleinstadt Harzgerode.
Von Harzgerode aus folge der Mägdesprunger Straße.
Kurz nach dem Wanderparkplatz biege rechts auf den Waldweg ab und folge ihm bis zum Ende.

Vor Ort gibt es:

Einen Parkplatz für Autos

Einen eigenen Platz für Campervans und Busse

Wenn ihr mit dem Auto kommt, schaut bitte,
ob ihr andere Menschen mitnehmen könnt.
So gibt es weniger Autos.

Ihr könnt euch dafür in unserer Telegram-Gruppe verabreden:
https://t.me/+Hi9pwcUnnQk1MmFi

In der Telegram-Gruppe könnt ihr schreiben:

Wenn ihr eine Mitfahrt sucht.

Wenn ihr Plätze im Auto frei habt.

Dort könnt ihr euch für die gemeinsame An- oder Abreise verabreden.

https://t.me/+Hi9pwcUnnQk1MmFi

Das Herzstück des Festivals ist die Teilnahme an einem Pfad.
Die Pfade verbinden sich in den letzten Festivaltagen miteinander.

Für die Teilnahme an einem Pfad gilt:

Anreise am Freitag

Abreise frühestens Dienstagmittag

Jeder Pfad findet in einer festen Gruppe statt.
So kannst du tief in die Themen eintauchen.
Ein späterer Einstieg in einen Pfad ist nicht möglich.

Eine An- oder Abreise am Dienstag ist möglich.
Wir empfehlen aber, die gesamte Woche teilzunehmen.

Bist du bereit?

Auf der nächsten Seite findest du ein Anmeldeformular.
Dort fragen wir einige Informationen von dir ab.
Wir brauchen diese Informationen für die Organisation und Planung.

Im weiteren Schritt bekommst du alle Infos zum Bezahlen.

Wenn du Fragen zur Teilnahme hast, dich einbringen möchtest oder Ideen für uns hast, schreibe uns eine Email.

Wer veranstaltet das EMERGE?

Wir sind Freund*innen, Mitbewohner*innen und Ex-Partner*innen.
Wir gehören zum Living Future e.V.

Wir sind:

weiß, queer, cis, körperlich nicht beeinträchtigt

Wir sind meist in privilegierten Verhältnissen der deutschen Mittelschicht aufgewachsen.

Wir sind:

Tänzer*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen, Therapeut*innen

Antonia Baur

Antonia

keine Pronomen

Antonia ist: Tänzer*in, Motolog*in, Pädagog*in
Antonia forscht gern zu: Körper, Bewegung, Beziehungen
Antonia öffnet Räume, in denen Menschen: spüren können, sich verbinden können, sich ausdrücken können
Antonia ist Gründungsmitglied des queerfeministischen Kultur-Vereins Ecstatic Cuties e.V. Sie ist auch Teil des Bewegungstheater-Kollektivs Beweggrund

Frodisa

sie

Frodisa ist: Gründungsmitglied des Living Future e.V. und zweite Vorstandsperson
Sie studiert ökologische Landwirtschaft im Master.
Sie ist Lernkultur-Zeit Coach für Potenzialentfaltung. Im Sommer hilft sie beim Agroforst Monitoring Projekt der Uni Münster.
Wenn sie nicht gerade Pflanzen und Kräuter bestimmt, ist sie Künstlerin. Sie liebt Poesie, Theater und Malerei.

Jasmin

sie

Jasmin ist: Theater-Therapeutin, Psychonautin und Clownin im Herzen.
Sie liebt es, spielerisch und mit dem Körper die inneren Welten von Menschen zu erforschen. Das sind persönliche Gefühle und gemeinsame Themen, auch schwere oder dunkle Seiten.
Jasmin hat eine Ausbildung im Holotropen Atmen gemacht. Sie beschäftigt sich mit Bewusstsein und innerer Entwicklung.
Mit Kreativität und Humor begleitet sie Menschen auf ihrem Weg der inneren Veränderung.

Timo Kassel

Timo

keine / er

Timo begleitet Menschen aus sozialen Bewegungen. Er arbeitet mit Coaching und Moderation. Timo gibt Seminare und Workshops, zum Beispiel das Weltschmerz Lab. Er forscht seit mehreren Jahren an einer regenerativen und dekolonialen Haltung von Aktivismus. Timo ist Mitbegründer*in des Living Future e.V.

Phynix Mae Frieda

Phynix

Phy / sie

Phynix ist: junge Mutter, Heilpraktikerin für Psychotherapie, in Ausbildung für systemische Traumatherapie, Psychologiestudentin
Sie forscht zu: Queerfeminismus, Aktivismus, gelebter Spiritualität, dekolonialer Therapie, neuen Formen von Beziehungen, Leben und Liebe
Sie versucht, verschiedene Konzepte zu verbinden und neue Welten zu erschaffen. Phynix liebt: malen, lesen, schreiben Sie ist Mitbegründerin des Living Future e.V. und des Rest in Resistance Projekts.